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Das Boot (Roman)
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Das Boot ist der Titel eines Romans von Lothar-GĂŒnther Buchheim, der die persönlichen Erlebnisse des Autors als Kriegsberichterstatter auf verschiedenen U-Booten literarisch verarbeitet; er beruht auf den damals von Buchheim gemachten Notizen. Insbesondere behandelt das Buch Ereignisse, die sich im Wesentlichen auf den Unternehmungen der Boote U 96 und U 309 abspielten. Das Buch erschien 1973 im Verlag Piper und wurde in Millionenauflage gedruckt sowie in 18 Sprachen ĂŒbersetzt. Der Roman erregte durch seine schonungslose, mitunter vulgĂ€re Sprache und realistische, detaillierte Schilderung viel Aufmerksamkeit.

Contents

‱ Inhalt
‱ Personen
‱ Orte
‱ Boote
‱ Kritiken
‱ Adaptionen
‱ Literatur

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ErzÀhlerposition und Stilisierung

Buchheim war als Maler und Autor Kriegsberichterstatter bei der Propagandakompanie (PK) der Marine und in dieser Funktion als „Gast“ an Bord verschiedener Schiffe kommandiert. Der Roman fasst die Erlebnisse mehrerer Reisen mit verschiedenen U-Booten zusammen, wobei im Gegensatz zu den spĂ€teren BĂŒchern Die Festung und Der Abschied alle unmittelbar an der Handlung beteiligten Namen verfremdet werden. So wird die eigentliche Hauptperson des Romans, der Kommandant, dessen Charakterisierung dem tatsĂ€chlichen damaligen Kommandanten Heinrich Lehmann-Willenbrock nachempfunden ist, als „der Alte“ oder „Herr Kaleun“ tituliert.

Weitere Offiziere, die im Roman eine Rolle spielen, bleiben, obwohl ausfĂŒhrlich beschrieben und charakterisiert, ebenfalls „namenlos“: Beide Wachoffiziere sowie Erster und Zweiter Ingenieur werden stets nur mit ihrer Funktion bezeichnet. Buchheim nimmt dabei sich selbst nicht aus, der ErzĂ€hler selbst wird stets mit „Herr Leutnant“ angesprochen. Seine Funktion an Bord wird im Roman nicht ausdrĂŒcklich erwĂ€hnt, aber seine Kamera lĂ€sst einen Propagandamann erkennen. Über Namen verfĂŒgen nur der FĂ€hnrich („Ullmann“) sowie die Unteroffiziere (z. B. „Kriechbaum“) und Mannschaften. Auch das Boot selbst ist anonymisiert – es wird nur als „UA“ bezeichnet, andere Boote heißen UF, UX oder UY und sind schlicht mit Buchstaben bezeichnet, wo die Nummer oder der Name des Kommandanten ĂŒber ihre IdentitĂ€t Aufschluss geben könnte. Die von Buchheim beschriebenen Charaktere sind im Wesentlichen mit Pseudonymen benannt und stehen fĂŒr zeitgenössische Personen oder sind an solche angelehnt.

Inhalt

Durch die Verfilmung des Stoffes und die nachfolgenden, als Fortsetzung zu begreifenden Romane Buchheims scheinen die Personen der Handlung und auch die IdentitĂ€t des Bootes heutzutage erschließbar. Der Text selbst behauptet allerdings an keiner Stelle – nicht einmal andeutungsweise –, dass es sich hierbei tatsĂ€chlich um U 96 auf seiner siebten Unternehmung unter dem Kommando von Heinrich Lehmann-Willenbrock handelt. Buchheim verzichtet weitestgehend auf die Nennung von Klarnamen – auch von Orten –, und eine Jahreszahl wird im gesamten Text nicht angegeben. Erst im vierten Kapitel gibt der Text durch die Benennung des Monats eine Orientierung ĂŒber die Jahreszeit, in der die Handlung spielt. Buchheim selbst bezeichnete den Herbst 1941 als „die Zeit, in der sich mein Boot im Einsatz befand.“cite-ref-1[1]

Das Buch beginnt mit der Schilderung der Feiern der U-Boot-Offiziere an Land, die vor dem Auslaufen das Leben noch einmal auskosten wollen. In einer von der Organisation Todt (OT) ausgebauten Bar an der nordfranzösischen AtlantikkĂŒste treffen sich die Offiziere der U-Bootwaffe, die das Lokal requiriert hat. Aus dem Hörensagen gibt der ErzĂ€hler die Schilderungen der Offiziere wieder, die von Meldungen, VortrĂ€gen und Berichten gegenĂŒber ihren Vorgesetzten handeln und wie diese die Situation des U-Boot-Krieges einschĂ€tzen.

Es wird deutlich, dass die Ă€lteren und erfahreneren Offiziere, in deren Gesellschaft sich der Ich-ErzĂ€hler befindet, die Erfolgsaussichten des U-Boot-Krieges geringer und die Gefahren von Seiten der Gegner erheblicher einschĂ€tzen, als ihre Vorgesetzten, wie der Flottillenchef, der FĂŒhrer der U-Boote (FdU) oder der Befehlshaber der U-Boote (BdU), Karl Dönitz, selbst. Insbesondere mit der impliziten Anordnung des BdU, von der Rettung SchiffbrĂŒchiger abzusehen, zeigen sich die Ă€lteren Offiziere nicht einverstanden. Der Unwille des Befehlshabers, psychisch belastete Kommandanten nicht mehr auf Unternehmungen zu senden, wird am Beispiel Engelbert Endrass’ erlĂ€utert. Der habe nicht mehr auf Feindfahrt geschickt werden dĂŒrfen. Neben den ErwĂ€hnungen des Todes der Kommandanten Prien und Schepke gibt an dieser Stelle eine der wenigen Klarnamensnennungen eine Orientierung ĂŒber Zeit und Ort der Handlung: Die ErwĂ€hnung des Hotels Majestic, ein weiteres Stammlokal der U-Bootleute in der NĂ€he des StĂŒtzpunktes Saint-Nazaire, gibt einen weiteren Hinweis auf den Handlungsort.

Obwohl die Offiziere ihre Pflicht ohne Widerspruch erfĂŒllen, zeigt sich unter ihnen Opposition – weniger gegen das Regime, obgleich zumindest die FĂŒhrung der U-Bootwaffe kritisiert wird, sondern in erster Linie gegen die propagandistische VerklĂ€rung ihres Kampfes. Dies Ă€ußert sich in satirischen Ansprachen, groteskem Zitieren typischer propagandistischer Redewendungen und zynischen Kommentaren ĂŒber das „feine Tapetenmuster“, mit dem die Bilder der Gefallenen gemeint sind. Der anwesende Flottillenchef wird von dem betrunkenen RitterkreuztrĂ€ger Trumann angegangen, dessen absichtliche VerstĂ¶ĂŸe gegen die Kleiderordnung ebenfalls thematisiert werden. Als Beispiel hierfĂŒr wird die Angewohnheit der U-Bootkommandanten angefĂŒhrt, auf den dunklen Überzug ihrer Kopfbedeckung zu verzichten und die MĂŒtzen weiß oder das Ritterkreuz „achtern“ zu tragen. Die beschriebene Feier nimmt im Verlaufe des Abends an Wildheit zu und steigert sich bis zu der auch aus der Verfilmung berĂŒhmten Szene eines eben ausgezeichneten RitterkreuztrĂ€gers, der auf dem Boden des Waschraums betrunken die anfeuernden PropagandasprĂŒche der U-Boot-FĂŒhrung deklamiert.

Am nĂ€chsten Morgen fahren der ErzĂ€hler, der Kommandant, der Leitende Ingenieur und der Zweite Wachoffizier zum Liegeplatz des Bootes. Die SchĂ€den der Luftangriffe, die mit der NĂ€he zum Hafen zunehmen, machen die Weiterfahrt unmöglich, so dass sie den letzten Teil der Strecke zu Fuß zurĂŒcklegen mĂŒssen. Stadt und Hafen sind zum Teil beschĂ€digt durch die Folgen eines Bombardements, das zwei Tage vorher stattgefunden hat. Auch der deutsche U-Bootbunker – gleichzeitig eine Werft – wurde getroffen, aber nicht wesentlich beschĂ€digt; „
 sieben Meter Eisenbeton“, erwĂ€hnt der Leitende Ingenieur erklĂ€rend. Am Beispiel der dort im Trockendock liegenden Boote gibt der Autor ĂŒberblicksartige ErklĂ€rungen zu den deutschen U-Boottypen, insbesondere dem Typ VII. LĂ€nge, WasserverdrĂ€ngung und sonstige Daten memoriert der Ich-ErzĂ€hler, und weitere Merkmale gehen aus dem GesprĂ€ch der Offiziere hervor. Auch an Bord von UA – dem namensgebenden Boot – setzen sich die ErlĂ€uterungen, nun insbesondere der inneren Merkmale sowie diverser technischer Instrumente, fort. Beim Auslaufen unter dem Klang von Marschmusik und dem Zuwurf von BlumenstrĂ€ußen verdichtet der Ich-ErzĂ€hler seine EindrĂŒcke zu dem Bild, das Buchheim auch als Sujet der spĂ€teren Verfilmung vorschwebte, „
eine dĂŒstere FĂ€hre auf einem öligschwarzen Styx
“.cite-ref-buchheim-das-boot-s-55-2-0[2]cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]

An Bord von UA schildert Buchheim die drangvolle Enge eines VII-C-Bootes, das 50 Mann beherbergt. Er beschreibt die unterschiedlichen Typen von Seeleuten, ihre zumeist profanen GesprĂ€che, fĂŒhrt technische Details an, die er in GesprĂ€che mit den technischen Spezialisten, vor allem mit dem Leitenden Ingenieur, einkleidet und stellt eindringlich das Erleben von wochenlangem Sturm und eintöniger Gammelei dar. Er thematisiert das „Jagdfieber“ beim Angriff ebenso wie Gewissenskonflikte beim Anblick schiffbrĂŒchiger Seeleute, die nicht gerettet werden können oder dĂŒrfen. Zuletzt herrscht nackte Angst angesichts zermĂŒrbender Stunden der Wasserbombenverfolgung durch nachsetzende Zerstörer. Nach einem erfolgreichen Angriff auf einen Geleitzug und nochmaliger Verfolgung ist das Boot stark beschĂ€digt, die Mannschaft hofft auf RĂŒckkehr in ihren Heimathafen. Stattdessen wird ein Einsatz im Mittelmeer befohlen, was die Besatzung zu einem Durchbruch durch die von britischen Schiffen stark bewachte Straße von Gibraltar zwingt. Das Unternehmen misslingt, das Boot wird schwer getroffen und sinkt auf Grund, hĂ€lt aber dem hohen Wasserdruck stand.

Die dramatischen Stunden auf dem Meeresboden in 280 m Tiefe, in denen die Mannschaft verzweifelt die SchÀden zu beheben versucht, bilden das eindringlichste Kapitel des Buches. Wider alle Wahrscheinlichkeit gelingt der Auftauchversuch, das schwer angeschlagene Boot schleppt sich in den nÀchsten von Deutschen besetzten Kriegshafen, nach La Rochelle, wo es bei einem Fliegerangriff versenkt wird; nur ein Teil der Mannschaft kann sich retten.

BezĂŒge zu tatsĂ€chlichen Personen, Booten und Ereignissen

Buchheim bezeichnet sein Buch als „Roman, aber kein Werk der Fiktion“.cite-ref-5[5] Teile der ErzĂ€hlung sind also der RealitĂ€t entnommen. Im Folgenden werden Anlehnungen und Fakten entsprechender Inhalte des Buches gegenĂŒbergestellt.

Personen

Der Kommandant des Bootes wird im ersten Kapitelcite-ref-6[6] vorgestellt. Er ist dreißig Jahre alt und mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Dies deutet auf Heinrich Lehmann-Willenbrock (1911–1986) hin, der Anfang des Jahres 1941 das Ritterkreuz erhielt. Genaugenommen wĂ€re Lehmann-Willenbrock – so er denn „der Alte“ ist – zu dem Zeitpunkt, in dem das erste Kapitel spielt, erst 29 Jahre alt, und hĂ€tte seinen Geburtstag (11. Dezember) auf der beschriebenen Unternehmung begangen.

Anspielungen auf andere U-Bootkommandanten finden sich bereits im ersten Kapitel. Buchheim erwĂ€hnt etwa den angeblich heldenhaften, tatsĂ€chlich aber unfallbedingten Tod des „KapitĂ€nleutnants Mönkeberg“, bei dem es sich in Wirklichkeit um Kptlt. Rolf MĂŒtzelburg von U 203 handelt.cite-ref-7[7] Die Figur des U-Boot-Kommandanten „Trumann“, der sein Ritterkreuz als „eisernen Kieler Kragen“ (Kieler Kragen = Matrosenkragen) parodierend „achtern“ trĂ€gt, spielt auf KorvettenkapitĂ€n Thurmann, den Kommandanten von U 553, an. Allerdings erhielt der das Ritterkreuz erst im August 1942 (ehe er 1943 mit seiner Besatzung den Tod im Atlantik fand). Dessen Boot, das im Buch als „Trommelfeuerboot“ bezeichnet wird, könnte sein reales Vorbild in dem wiederholt havarierten U 333 von Peter „Ali“ Cremer haben, welcher aufgrund seiner legendĂ€ren ZusammenstĂ¶ĂŸe mit FeindkrĂ€ften den Spitznamen Ali Wrack trug. Namentlich erwĂ€hnt werden Otto Kretschmer, GĂŒnther Prien, Engelbert Endrass und Joachim Schepke, treten aber nicht auf.

Bei der ErwĂ€hnung des KapitĂ€nleutnants L. nimmt Buchheim zwar, anders als bei Kretschmer oder Prien, eine Anonymisierung vor, wĂ€hlt aber eine andere Form als z. B. bei Thurmann – statt einer Verfremdung nutzt er die AbkĂŒrzung. Gemeint ist Wolfgang LĂŒth, der aufgrund seiner Erfahrungen bei der viermonatigen Fernunternehmung mit dem Boot U 181 RatschlĂ€ge zur MenschenfĂŒhrung auf U-Booten formulierte und 1944 in seiner Position als Flottillenchef der 22. U-Flottille, einer Schulflottille, dem FĂŒhrungskorps der Kriegsmarine vermittelte.cite-ref-8[8] Im Kapitel Gammel 2 entdeckt der Ich-ErzĂ€hler eine Mitschrift, die der I WO von einem Vortrag L.s angefertigt hat.cite-ref-buchheim-das-boot-s-55-2-1[2] Aus LĂŒths Text diktiert auch Hubertus Bengsch in der Verfilmung, in seiner Rolle als 1.WO, den Darstellern der FĂ€hnriche, Martin May („Ullmann“) und Joachim Bernhard („Bibelforscher“) wĂ€hrend des FĂ€hnrichsunterrichts.

Die Begebenheit im ersten Kapitel, bei der „Kommandant Kallmann“ im Kameradenkreis im Anschluss an einen Bericht nach dem Schicksal seines Freundes „Bartel“ fragt,cite-ref-9[9] hat ein Ereignis zum Vorbild, das sich im Januar 1942 zutrug und von dem Erich Topp in seiner Erinnerung an Engelbert Endrasscite-ref-10[10] – dessen Spitzname „Bertel“ lautetecite-ref-11[11] – berichtet. Auch die im Zusammenhang mit Kallmann im zweiten Kapitel, „Auslaufen“, beschriebene Havarie eines U-Bootes an der BrunsbĂŒtteler Schleuse geht auf Erich Topp zurĂŒck. Dessen kleines Typ II C-Boot U 57 sank dort im September 1940, nach einem Zusammenstoß mit dem norwegischen Frachter Rona.

Auch hat es den Vorfall tatsĂ€chlich gegeben, bei dem der Bordarzt ein U-Boot zurĂŒck in den Hafen brachte. Es handelte sich dabei um das zur Flakfalle umgebaute U 441, dessen Kommando von Oberstabsarzt Dr. Pfaffinger ĂŒbernommen wurde, nachdem bei einem Fliegerangriff am 8. Juli 1943 ein großer Teil der Mannschaft, darunter alle Offiziere, getötet oder verwundet worden waren.

Die Figur des Obermaschinisten August Johann, der anders als der zweite Obermaschinist Karl Franz bei der Wasserbombenverfolgung offenkundig die Nerven behĂ€lt, geht auf Hans Johannsen (1913–1961) zurĂŒck, der schon auf U 5 unter Heinrich Lehmann-Willenbrock diente (im Film taucht lediglich August Johann auf, der dort allerdings wie im Buch Karl Franz wĂ€hrend der Wasserbombenverfolgung „durchdreht“). Johannsen machte bis Kriegsende 16 Feindfahrten, erhielt am 31. MĂ€rz 1945 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und geriet im Mai als Leitender Ingenieur von U 802 in Kriegsgefangenschaft.cite-ref-12[12]

Als „Gestell“ mit „Gymnasiastengesicht“ beschriebener Flottillenchef, der nur kurz und widerwillig in der „Bar Royal“ anwesend ist, erkannte sich Herbert Sohler (1908–1991) im Roman wieder. Der ehemalige U-Bootkommandant war von 1940 bis 1944 Chef der 7. U-Flottille und hatte tatsĂ€chlich Differenzen mit dem Kommandanten Thurmann, den er zu einer anderen Flottille versetzen ließ.cite-ref-13[13]

Orte

Die Bar Royal, in der Buchheim dem Leser die unterschiedlichen Typen der Offiziere der U-Bootwaffe vorstellt, gab es zwar, aber solche Szenen wie im ersten, nach ihr benannten Kapitel des Buches, hat es laut Herbert Sohler, im Winter 1941/42 Chef der in Saint-Nazaire stationierten 7. U-Flottille, in seinem Verantwortungsbereich nicht gegeben. AnlĂ€sslich seiner im Privaten geĂ€ußerten und weitergetragenen Kritik zum Erscheinen des Romans nahm Buchheim Kontakt zu ihm auf. Zwischen dem ehemaligen PK-Mann und dem damaligen KapitĂ€nleutnant entspann sich ein Briefwechsel. Sohler bezeichnete die Darstellung des Verhaltens der Offiziere im ersten Kapitel als unzutreffend und erst recht nicht typisch und gab an, er hĂ€tte das Lokal, wĂ€re er, wie im Text beschrieben, Zeuge solcher exzessiver VorfĂ€lle geworden, sofort geschlossen.cite-ref-14[14]

Die U-Bootbunker an der französischen AtlantikkĂŒste, auch der in Saint-Nazaire, wurden erst ab Mitte 1942 – als Reaktion auf die effizienteren Bombentypen der Alliierten – auf eine Dicke der Betondecke von bis zu sieben Metern aufgerĂŒstet. Zu der Zeit der Handlung hatte die Decke des Bunkers in Saint-Nazaire, entgegen der Aussage des Leitenden Ingenieurs im Kapitel „Auslaufen“, noch eine Dicke von 3,8 m.cite-ref-15[15]

Boote

Die Feindfahrt von UA, die einen Großteil des Romans einnimmt, beginnt Ende September.cite-ref-16[16] U 96 lief allerdings erst am 27. Oktobercite-ref-17[17] zu seiner siebten Feindfahrt aus, die am 6. Dezember endete. Das Boot ist bedeutend lĂ€nger unterwegs, es wirdcite-ref-18[18] erst am 14. Dezember zur Versorgung nach Vigo befohlen. Das tatsĂ€chliche U 96 wurde jedoch am 1. Dezember in CĂĄdiz versorgt. Die Fahrt von UA endet dementsprechend spĂ€ter – dies wird jedoch nicht nĂ€her dargestellt.

In der Kriegsmarine gab es auch ein Boot mit dem Namen U A, das diese ungewöhnliche Benennung trug, weil es ursprĂŒnglich fĂŒr die tĂŒrkische Marine gebaut worden war. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass dessen Unternehmungen etwas mit denen des im Roman dargestellten gleichnamigen Bootes gemeinsam hatten.

Geschehen vor Gibraltar

Die „Versenkung“ des Bootes ist der dramatische Höhepunkt des Romans: UA sinkt nach einem Bombentreffer in der Straße von Gibraltar auf eine Tiefe von 280 m. Im letzten Kapitel ist neben anderen Datumsangaben der exakte Zeitpunkt dieser Versenkung genannt: der Neunzehnte Dezember (1941).

Das wirkliche U 96 lag – sogar zweimal – ebenfalls nach Angriffen vor Gibraltar auf Grund, allerdings in weniger dramatischen Tiefen von 50 m und 70 m.

Kritiken

„Plieviers ‚Stalingrad‘, anders angelegt, anders gedacht, darf solches Urteil nicht verstellen: Lothar-GĂŒnther Buchheim hat den bislang besten deutschen Roman von der Front des Zweiten Weltkriegs geschrieben, den ersten, der gĂŒltig ist, und EinwĂ€nde, dass der Krieg, so oder so, kein Thema mehr sei, sind vom Schreibtisch gewischt, vom Biertisch ebenfalls.“

–

Peter Dubrow

:

DIE ZEIT vom 12. Oktober 1973

„Im Mittelpunkt steht eine jener Gestalten, ohne die kaum ein Kriegsroman auskommt, der wortkarge Fachmann, Ă€ußerlich ein Antiheld, der großartige Kerl, der die Seinen aus dem Schlamassel reißt. Bei Buchheim ist es der U-Boot-Kommandant. Es hat solche Leute gewiß gegeben, ich lese immer wieder gern von ihnen, denn ich habe wĂ€hrend aller Jahre des Krieges als bescheidener Soldat zu Fuß einen solchen Mann nie getroffen.“

–

Christian Ferber

:

Die Welt vom 6. September 1973

„Nicht mehr der Seesoldat ist bei Buchheim der Held. Fast zum Helden wird dagegen das Boot, das, wie der Walfisch Melvilles beinahe schon erotisch-liebevoll beschrieben, zum geradezu mythischen Gegenstand gerĂ€t – eine ‚dĂŒstere FĂ€hre auf öligschwarzem Styx‘ so wie es da zur Feindfahrt aus dem U-Boot-Bunker hinausgleitet.“

–

German Werth

:

TAGESSPIEGEL vom 7. Oktober 1973

„Man begegnet hier allein dem Meer, der Technik, dem Krieg und den Menschen, die mit allen dreien fertig werden mĂŒssen. Die IntensitĂ€t, mit der diese Wirklichkeit beschworen wird, enthĂ€lt jedoch mehr Wucht der Anklage, als sie jeder direkten Polemik möglich wĂ€re.“

–

SĂŒddeutscher Rundfunk

Buchheim-Kontroverse und Nachwirkungen

Bald nach Erscheinen des Buches ĂŒbten insbesondere ehemalige Angehörige der U-Bootwaffe heftige Kritik, nicht zuletzt weil sie die deutschen Soldaten (und damit auch sich selbst) durch die dargestellten Disziplinlosigkeiten und unkontrolliert-panischen Reaktionen diffamiert sahen. Auch die weitgehende Reduktion der GesprĂ€che der dargestellten Figuren – im Wesentlichen Maate, mit denen sich der Ich-ErzĂ€hler den Wohnraum teilt – auf vulgĂ€r-erotische Themen erregte viel Unwillen.

Hieraus entwickelte sich eine heftige Kontroverse auf der Basis einer Gemengelage aus Schuldzuweisungen, Schutzbehauptungen und persönlich gehaltenen Diffamierungen des Autors. Insbesondere war es das Beharren der deutschen U-Bootfahrer und ihrer Vertreter auf ihren teils gĂ€nzlich andersartigen Kriegserinnerungen sowie ihrem einmal verinnerlichten Geschichtsbild, das den Konflikt mit dem Autor schĂŒrte.cite-ref-22[22] Der von Buchheim zum Teil als Vorlage des „Alten“ genutzte Heinrich Lehmann-Willenbrock fand das Buch in Ordnung und fĂŒhlte sich von der LektĂŒre gefesselt.cite-ref-salewski-von-der-wirklichkeit-des-krieges-s-132-23-0[23] Allerdings war er zu diesem Zeitpunkt (noch) mit Buchheim persönlich befreundet und hatte das Buch von ihm vor der Veröffentlichung zum Korrekturlesen bekommen.cite-ref-1-24-0[24]cite-ref-0-25-0[25]

GegenĂŒber seinem ehemaligen Befehlshaber Karl Dönitz ließ Lehmann-Willenbrock sich am Telefon verleugnen, als dieser mehrmals versuchte, ĂŒber den Roman mit ihm zu sprechen.cite-ref-0-25-1[25] Lothar-GĂŒnther Buchheim und der ehemalige U-Boot-Kommandant Heinrich Lehmann-Willenbrock verband seit dem Zweiten Weltkrieg eine enge Freundschaft. Diese endete im Jahr 1986, als Lehmann-Willenbrock sie in einem Brief an Buchheim aufkĂŒndigte. Anlass war ein Interview Lehmann-Willenbrocks, in dem er sich nach Buchheims Auffassung zu positiv ĂŒber die deutschen U-Boot-Fahrer und deren Rolle im Krieg geĂ€ußert hatte. Buchheim empfand dies als VerklĂ€rung, wĂ€hrend Lehmann-Willenbrock seinerseits mit Buchheims kritischer Darstellung der U-Boot-Waffe in Das Boot und dessen spĂ€teren Äußerungen unzufrieden war. Kurz darauf starb Lehmann-Willenbrock im April 1986. Buchheim Ă€ußerte sich spĂ€ter wiederholt mit Bedauern ĂŒber das Ende dieser Freundschaft.cite-ref-1-24-1[24]

TatsĂ€chlich stand Lehmann-Willenbrock mit seiner ursprĂŒnglich wohlwollenden Bewertung unter den U-Boot-Veteranen ziemlich allein da. Insbesondere aus den Reihen des Verbandes Deutscher Ubootfahrer (VDU), in dem sich zahlreiche Veteranen organisiert hatten, gab es schwere Kritik. Dessen PrĂ€sident Adalbert Schnee fĂ€llte in einer Stellungnahme fĂŒr den VDU in der Zeitschrift der Marineoffiziersvereinigung (MOV) im Jahr 1973 ein vernichtendes Urteil ĂŒber das Werk. Dem Autor warf er vor, um des geschĂ€ftlichen Erfolges willen Vorkommnisse verdreht oder zumindest ĂŒbertrieben dargestellt sowie den Text mit „ekelerregenden Schweinereien“ ausgeschmĂŒckt zu haben, die „peinlich“ wirkten und eine „Zumutung“ seien.cite-ref-26[26]

Friedrich Grade, Vorbild des LI, rĂ€umte in einer Besprechung in der wehrwissenschaftlichen Fachzeitschrift Wehrforschung im Jahr 1974 ein GefĂŒhl der Übersteigerungen des GesprĂ€chstons und der ObszönitĂ€ten durch Buchheim ein, beurteilte die Schilderungen aber im Ganzen als zutreffend; insbesondere die technischen Details seien korrekt, und so bescheinigte er dem Buch, „mehr als ein Roman“ zu sein.cite-ref-salewski-von-der-wirklichkeit-des-krieges-s-132-23-1[23] Zu denen, die stark ablehnend reagierten, gehörte Eberhard Godt, Dönitz’ damaliger Erster Admiralstabsoffizier, der sich durch Buchheims Beschreibung seines Chefs als „verrĂŒckter Einpeitscher in Kernevel“ mitdiffamiert sah. Godt sandte Buchheim als Protest ein vom Autor Buchheim selbst signiertes Exemplar des 1943 erschienenen Bildbands JĂ€ger im Weltmeer zurĂŒck. Michael Salewski, Marineoffizier und Professor der Geschichte an der UniversitĂ€t Bonn, arbeitete die Buchheim-Kontroverse unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten in seinem 1976 erschienenen Werk Von der Wirklichkeit des Krieges auf.

1986 – unter dem Eindruck der Verfilmung und nunmehr erschienenen weiteren BĂŒchern und Dokumentationen Buchheims – veröffentlichen Karl-Friedrich Merten und Kurt Baberg, ebenfalls zwei U-Boot-Kommandanten des Weltkriegs, unter dem Titel Wir U-Bootfahrer sagen Nein! So war das nicht ein als „Anti-Buchheim-Schrift“ deklariertes Buch, in dem sie dem Autor Unsachlichkeit bei seinen Beschreibungen vorwarfen. Insbesondere verwahrten sich die beiden gegen die – von ihnen so wahrgenommenen – Verleumdungen Dönitz’ in Buchheims Werken.

Lars-Ole Bodenstein bescheinigte dem Roman in der wissenschaftlichen Zeitschrift der Ranke-Gesellschaft, Historische Mitteilungen, einen Wandel des Dönitz-Bildes bewirkt zu haben.

Adaptionen

1981 wurde das Buch durch Wolfgang Petersen unter dem Titel Das Boot verfilmt. Als drei- bzw. sechsteilige Fernsehserie sowie als Kinofassung wurde Das Boot noch bekannter; seine cineastische Umsetzung war auch in den USA sehr erfolgreich. Im Jahr 1997 wurde die Kinoversion neu geschnitten und restauriert; sie kam als Director’s Cut in die Kinos.

Im Jahr 2003 wurde eine gekĂŒrzte Fassung des Romans als Hörbuch – gelesen von Dietmar BĂ€r – veröffentlicht.

Eine dramatische Bearbeitung des Stoffes durch den norwegischen Autor, Schauspieler und Regisseur Kjetil Bang-Hansen wurde im FrĂŒhjahr 2012 im Det Norske Teatret in Oslo uraufgefĂŒhrt. Die deutsche ErstauffĂŒhrung des StĂŒckes erfolgte im folgenden Jahr im Alten Schauspielhaus in Stuttgart. Das TheaterstĂŒck heißt ebenfalls „Das Boot“ und beinhaltet lediglich einen Teil der Geschichte des Buches.

2018 wurde die Serie Das Boot veröffentlicht.

AnknĂŒpfungen

Einen eindrucksvollen Einblick in die alltĂ€gliche RealitĂ€t der U-Boote und ihrer Besatzungen aus Sicht Buchheims – und insoweit als sinnvolle ErgĂ€nzung zum VerstĂ€ndnis des Plots – geben die von Buchheim verfassten Werke JĂ€ger im Weltmeer, U-Boot-Krieg, U 96 – Szenen aus dem Seekrieg, Die Boote, die Besatzungen und ihr Admiral, Zu Tode gesiegt. Der Untergang der U-Boote und Die U-Boot-Fahrer.

Der im Jahr 1995 erschienene Roman Die Festung kann als Fortsetzung der ErzĂ€hlung angesehen werden. Sie setzt vor der Invasion der Alliierten im Jahr 1944 an. Mit dem weiteren Roman Der Abschied aus dem Jahr 2002 knĂŒpft Buchheim lose an die Inhalte der VorgĂ€nger an.

Weitere Werke des Autors zum Thema sind:

‱ Das Boot. ungekĂŒrzte Ausgabe bei Deutscher Taschenbuch Verlag, MĂŒnchen 1977, ISBN 3-423-01206-4.
‱ U 96 – Szenen aus dem Seekrieg. 1981.
‱ Die Boote, die Besatzungen und ihr Admiral. 1985. (VerĂ€nderte Neuauflage, 1986)
‱ Die Festung. 1995, ISBN 3-455-00733-3. (Neuauflage. TB. 2005, ISBN 3-492-24470-X)
‱ U-Boot-Krieg. 1997. (Neuauflage 2001, ISBN 3-937501-09-6)
‱ Zu Tode gesiegt. Der Untergang der U-Boote. 1998. (Neuauflage 2001, ISBN 3-492-04043-8)
‱ Die U-Boot-Fahrer. 1998, ISBN 3-937501-08-8.
‱ Der Abschied. 2000, ISBN 3-492-04273-2.

Literatur

‱ Michael Salewski: Von der Wirklichkeit des Krieges: Analysen und Kontroversen zu Buchheims „Boot“. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, MĂŒnchen 1985, ISBN 3-423-01213-7.
‱ Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg. Band 2: Der U-Bootbau auf deutschen Werften. E.S. Mittler und Sohn, Hamburg 1997, ISBN 3-8132-0509-6.
‱ Linda Maria Koldau: Mythos U-Boot. Steiner Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09510-5. (EnthĂ€lt ein umfassendes Kapitel ĂŒber den Roman und die Verfilmung)
‱ Dieter Hartwig: Großadmiral Karl Dönitz Legende und Wirklichkeit. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-77027-1.

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ L.-G. Buchheim: Der Film Das Boot Ein Journal. Goldmann Verlag, MĂŒnchen 1981, S. 42.
cite-note-buchheim-das-boot-s-55-22. ↑ Lothar-GĂŒnther Buchheim: Das Boot. 1977, S. 55.
cite-note-33. ↑ L.-G. Buchheim: Der Film Das Boot Ein Journal. Goldmann Verlag, MĂŒnchen 1981, S. 197.
cite-note-44. ↑ Unter dem Titel Le Styx wurde das Buch in Frankreich verlegt
cite-note-55. ↑ siehe Vorwort
cite-note-66. ↑ S. 12.
cite-note-77. ↑ Lothar Buchheim: Zu Tode gesiegt. Der Untergang der U-Boote. Piper, 1998, S. 154.
cite-note-88. ↑ B. Herzog, G. Schomaekers: Ritter der Tiefe Graue Wölfe, Verlag WelsermĂŒhl, MĂŒnchen-Wels (1979), Seite 155
cite-note-99. ↑ S. 19–29.
cite-note-1010. ↑ Erich Topp: In memoriam Engelbert Endrass – Castor betrauert Pollux. In: T.P. Savas: Lautlose JĂ€ger – Deutsche U-Boot-Kommandanten im Zweiten Weltkrieg. Ullstein, 1999.
cite-note-1111. ↑ F. Brustat-Naval, Teddy Suhren: Nasses Eichenlaub. Koehler, 1983, ISBN 3-7822-0316-X, S. 62: Karl Dönitz zu Engelbert Endrass: „Na, Bertel, was sagst du denn dazu?“
cite-note-1212. ↑ Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 5. Die RitterkreuztrĂ€ger der U-Boot-Waffe. Mittler & Sohn (Hamburg) 2003, Seite 514.
cite-note-1313. ↑ Michael Salewski: Von der Wirklichkeit des Krieges Analysen und Kontroversen zu Buchheims „Boot“. 2. Auflage. dtv, Nördlingen 1985, ISBN 3-423-01213-7, S. 138.
cite-note-1414. ↑ Michael Salewski: Von der Wirklichkeit des Krieges Analysen und Kontroversen zu Buchheims „Boot“. 2. Auflage. dtv, Nördlingen 1985, ISBN 3-423-01213-7, S. 139.
cite-note-1515. ↑ Lars Hellwinkel: Hitlers Tor zum Atlantik. Ch. Links Verlag, Berlin, 2012, Seite 68 bis S 72.
cite-note-1616. ↑ S. 192.
cite-note-1717. ↑ R. Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg. Band 2: Der U-Bootbau auf deutschen Werften. 1997, S. 445.
cite-note-1818. ↑ S. 428.
cite-note-191. Michael Salewski: Von der Wirklichkeit des Krieges Analysen und Kontroversen zu Buchheims „Boot“. 2. Auflage. dtv, Nördlingen 1985, ISBN 3-423-01213-7, S. 96.
cite-note-202. Michael Salewski: Von der Wirklichkeit des Krieges Analysen und Kontroversen zu Buchheims „Boot“. 2. Auflage. dtv, Nördlingen 1985, ISBN 3-423-01213-7, S. 66 u. S. 102.
cite-note-213. M. Salewski: Von der Wirklichkeit des Krieges Analysen und Kontroversen zu Buchheims „Boot“. 2. Auflage. dtv, Nördlingen 1985, ISBN 3-423-01213-7, S. 118
cite-note-2222. ↑ Dieter Hartwig: Großadmiral Karl Dönitz Legende und Wirklichkeit. 2010, S. 267.
cite-note-salewski-von-der-wirklichkeit-des-krieges-s-132-2323. ↑ Michael Salewski: Von der Wirklichkeit des Krieges. Analysen und Kontroversen zu Buchheims „Boot“. 2. Auflage. dtv, Nördlingen 1985, S. 132.
cite-note-1-2424. ↑ Carsten Corleis: FregattenkapitĂ€n Heinrich Lehmann-Willenbrock. In: U-Boot - Die Geschichte der Deutschen WK-II U-Boote. 16. Juni 2018, abgerufen am 18. Oktober 2025.
cite-note-0-2525. ↑ Frank Hethey: Gerrit Reichert ĂŒber RealitĂ€t und Mythos von U-Boot 96. 17. September 2019, abgerufen am 10. August 2023.
cite-note-2626. ↑ Michael Salewski: Von der Wirklichkeit des Krieges. Analysen und Kontroversen zu Buchheims „Boot“. Deutscher Taschenbuch Verlag, MĂŒnchen 1985, ISBN 3-423-01213-7, Seite 158–160.